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Damals und Heute


Was passiert bei uns? Für so einen kleinen Ort doch recht viel, wie ich meine. Jedenfalls finden Sie hier jede Menge Interessantes. Wenn ich auch nicht alles dokumentieren kann, ein kleiner Überblick ist es doch.

Damit Sie schneller das gewünschte finden habe ich, im Gegensatz zur vorherigen Version der Internetseite, versucht durch Reiter über einen zeitlichen Bereich und durch die Auswahl die Seite übersichtlicher zu gestallten.


700 Jahr Feier Hirschbacher Kirche

Wie es Herr Pfarrer Urland in seiner Predigt so bildhaft darstellte, nicht jeder Ort dieser Größe hat eine geistige Tankstelle wie Hirschbach. So zumindest können sich die Bürger in Hirschbach glücklich schätzen, seit nunmehr über 700 Jahren eine eigene Kirche zu haben.

In dieser Gegend wurde anno Domini 1315, veranlasst durch den damaligen Fürstbischof Konrad II. (aus dem Geschlecht der Sendlinger), ein Register aller weltlichen und kirchlichen Güter erstellt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Hirschbacher Kirche erstmals erfasst. Sicher ist sich auch unser ehemaliger Kreisheimatpfleger Herr Rudolf Goerge, dass die Kirche in Hirschbach schon deutlich länger auf den Hügel bei Hirschbach steht.

Anlass genug, um an diesem 17. Mai 2015 diese erste Erwähnung festlich zu begehen. Zu diesem Zweck wurde nicht nur die Kirche festlich geschmückt, sondern auch im Außenbereich, direkt neben der Aufgangstreppe, ein Gedenkstein mit den Jahreszahlen 1315 – 2015 errichtet. Trotz des nicht sehr einladenden Wetters war unsere Kirche zu klein, um die Besucher zu fassen. Wie Anfangs erwähnt, hat Pfarrer Urland auf die Besonderheit einer Kirche für einen so kleinen Ort hingewiesen. Den vorgetragenen Wunsch und die Hoffnung, die Kirche z.B. auch für Hochzeiten und Taufen nutzen zu können, hat Pfarrer Urland mit vielen Worten jedoch nicht unterstützen können.

Nach dem Gottesdienst hatten die Organisatoren noch einen Sektempfang vorbereitet. Auch bei Orangensaft und vielen kleinen gutgemachten Schnitten wurde viel geratscht. Auf allergrößtes Interesse stießen die von Herr Goerge vorgetragen Geschichtsdaten der Kirche und von Hirschbach. In den fast halbstündigen Ausführungen ging Herr Goerge recht genau auf die Baustile und die künstlerische Ausgestaltung der Kirche ein. Eine Formulierung, die auf eine Aussage von Pfarrer Anton Nagel so um 1800 zurück geht, sorgte für besondere Erheiterung. Sie lautet in etwa so: "Wo der Herrgott seinen Arsch hinreckt beginnt die Hallertau". Gemeint ist, dass der Name der Hallertau (das Hopfenanbaugebiet) aus der Flurbezeichnung nördlich von Hirschbach stammt.

Bis alle weiteren Fragen zur Geschichte beantwortet waren, war es fast Mittag geworden. Viele Hirschbacher verbrachten noch weitere Stunden bei einem gemeinsamen Mittagsessen und einen gemütlichen Nachmittag. Am 5. Juni gab es dazu einen kleinen Beitrag im Münchner Merkur.

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Festgottesdienst

Empfang

Pfarrer Urland im Gespräch

Gespräche

Herr Goerge

Erinnerungsstein


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