Hirschbach NO Aus Liebe zu unserer Heimat gegen eine 3. Startbahn.
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Damals und Heute


Was passiert bei uns? Für so einen kleinen Ort doch recht viel, wie ich meine. Jedenfalls finden Sie hier jede Menge Interessantes. Wenn ich auch nicht alles dokumentieren kann, ein kleiner Überblick ist es doch.

Damit Sie schneller das gewünschte finden habe ich, im Gegensatz zur vorherigen Version der Internetseite, versucht durch Reiter über einen zeitlichen Bereich und durch die Auswahl die Seite übersichtlicher zu gestallten.


Die Rückhaltbecken in Hirschbach sind fertig

Als letzte Maßnahmen zur Hochwasserfreilegung von Hirschbach wurden den letzten Monaten auch die Rückhaltebecken für den Hirschbach nördlich der Ortschaft realisiert. Ermöglicht wurde die Maßnahme nicht zuletzt durch die Felderzusammenlegung in Hirschbach. Die Errichtung der Dämme und der Neubau der Straße wurde dadurch zwar um einige Jahre verzögert, konnte aber nur so relativ kostengünstig umgesetzt werden.
Besonders die älteren Hirschbacher werden sich sicher noch an die Situationen erinnern können, in denen die Kinder, bei den schon fast alljährlichen Hochwasser mit dem Sautrog in der Dorfmitte umherfahren konnten oder, was natürlich für die Betroffenen weniger lustig war, einige Keller von der Feuerwehr ausgepumpt werden mussten.
Das erste und größte Becken, mit dem Damm etwa 500m nördlich von Hirschbach, wird durch zwei weitere Becken ergänzt, die sich direkt am nördlichen Ortsrand befinden. Auch der Einlauf in die Verrohrung konnte dabei neu gestaltet werden. Mit einem Investitionsvolumen von 150.000 Euro für die Dämme (Gemeindeanteil 10%) wurden die drei Staubecken mit einem Fassungsvermögen von zusammen gut 13.000 Kubikmeter verwirklicht. Wider Erwarten, zumindest für mich, fügen sich die Dämme sehr harmonisch in die Landschaft ein. Mit den vor etwa zwei Jahren errichteten Wasserbecken westlich von Hirschbach (beim Eichbaum) sollte der Ort vor Hochwasser verschont bleiben.
Durch den Bau der Rückhaltebecken war es auch erforderlich und vor allen auch möglich, die wirklich marode Straße zum Schellhof etwas zu verlegen und zu erneuern. Dabei konnte auch die kleine Brücke am Ortsende komplett neu erstellt werden. Außerdem wurde die Straße zum Kratzer bei der Gelegenheit teilweise mit einer Asphaltdecke versehen. Die Kosten für den Straßenbau beliefen sich auf 100.000 Euro. Die Gemeinde hatte dabei 30.000 Euro zu tragen.
Mittlerweile ist auch die von Hirschbacher Arbeitskreis geplante Eisbahn umgesetzt worden. Nur ein kalter Winter fehlt noch, um aus der flachen Wasserfläche die neue Freizeitmöglichkeit zu machen die es dann zu nutzen gilt.
Zukünftig wird sich dann, nicht nur die Hirschbacher Jugend, mit dem Eisstockschießen im Winter anstelle von Sautrogfahren bei Hochwasser vergnügen können.

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