Hirschbach NO Aus Liebe zu unserer Heimat gegen eine 3. Startbahn.
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Damals und Heute


Was passiert bei uns? Für so einen kleinen Ort doch recht viel, wie ich meine. Jedenfalls finden Sie hier jede Menge Interessantes. Wenn ich auch nicht alles dokumentieren kann, ein kleiner Überblick ist es doch.

Damit Sie schneller das gewünschte finden habe ich, im Gegensatz zur vorherigen Version der Internetseite, versucht durch Reiter über einen zeitlichen Bereich und durch die Auswahl die Seite übersichtlicher zu gestallten.


Hochwasser am 2. Juni 2013

Nach etwa einer Woche Dauerregen haben einige heftige Schauer das Fass sprichwörtlich zum Überlaufen gebracht. Mit dem Fass, besser Fässer, sind unsere Rückhaltebecken gemeint. Am besagen Sonntag gegen Mittag sind die seit Tagen recht vollen Rückhaltebecken Richtung Schelcher übergelaufen. Als Folge haben die Wassermassen massiv in die Hirschbacher Verrohrung gedrängt. Neben der Flut, die die Verrohrung nicht mehr aufnehmen konnte, hat der Druck im Rohr das Wasser aus allen Schächten entlang der Straße gedrückt. Recht schnell stand so fast ein halber Meter Wasser in der Ortsmitte.
Aufgrund der Höhenregulierung der Ortsstraße, die bei der Straßensanierung vorgenommen wurde, floss das Wasser sehr schnell Richtung Ortsanfang ab. Man musste schon einen festen Stand haben um bei der Strömung auf den Beinen zu bleiben. Als Folge war der Spuk nach etwa zwei Stunden wieder vorbei. Die Ortstrasse war sozusagen sauber durchgewaschen worden. Ganz entgegen der Zustände die bei den alten Straßenhöhen eingetreten sind. Bei einem Gewitter 2009 war dabei der Schlamm ca. 10 cm im Ort gestanden. Leider sind bei dem Hochwasser wieder einige alte Unsitten eingerissen. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Anfeindungen, die man mittlerweile ausgestanden glaubte. Nicht auszudenken wie die Situation ohne Rückhaltebecken und den alten Straßenverlauf ausgegangen wäre. Leider sind nicht alle Haushalte in Hirschbach so schadlos davongekommen. Einige Keller mussten am Ende doch noch ausgepumpt werden. Anstatt des Zanks sollte in solchen Situation doch zusammen versucht werden, soweit als möglich, Schaden von allen abzuwenden und sich gegenseitig zu helfen.

Die Fotos sind von Herrn Karmann. Besten Dank dafür.

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